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Die Situationistische Internationale hat eine der einflussreichsten Kritiken der Kultur der 1960er Jahre ausgearbeitet, in der das Scheitern der historischen Avantgarden als zentraler Bestandteil in die eigene Theorieproduktion eingeht. Die zentralen Theoreme der Gesellschaft des Spektakels, der dérive, des détournement und der récupération sind nicht nur der Versuch, diese Gesellschaft zu subvertieren, sondern werden selbstreflexiv auf die eigene Gruppenstruktur, deren Organisation sowie die Aktivität der Mitglieder appliziert.
In Erweiterung bisheriger Ansätze zur Gruppensoziologie (Simmel, von Wiese) sowie zur Soziologie interpersoneller Beziehungen (Kracauer) stellt der Band die Relevanz von intellektuellen Freundschaftsdyaden und Gruppenbindungen – sowohl für die Gruppenbewegungen als auch für die Theorieproduktion – anhand der Eintritte, Austritte und Ausschlüsse der Mitglieder dar. Das dabei verwendete umfangreiche empirische Material wird hier zum ersten Mal zugänglich gemacht.
Bestellen kann man die Arbeit ab März 2011 unter anderem bei Amazon oder direkt beim transcript Verlag. Eine ausführliche Kritik des Buchs aus marxistischer Perspektive finden Sie auf dem Blog von Lukas Holfeld.
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„Mich interessiert, was alle sehen können. Die öffentliche Welt und dass man diese Welt aufmerksam und bewusst betrachtet."
Stephen Shore

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